Gute Abnahmekriterien schützen Termin, Budget und Qualität. Was nicht messbar ist, ist nicht abnehmbar.
FAT vs. SAT
FAT findet beim Lieferanten vor Versand statt, SAT nach Installation bei Ihnen. Definieren Sie: Was wird getestet, wie wird gemessen, und was bedeutet „bestanden“.
Zuerst Produkt- und Verpackungsspezifikation
- Produktverhalten: Fluss, Staub, Viskosität, Klebrigkeit, Fragilität
- Format: Beutel/Flasche, Folienaufbau, Siegelart
- Ziel-Output und Effizienz
- Qualität: Siegelstärke, Leckrate, Fülltoleranz, Code-Lesbarkeit
Daten für eine präzise Bewertung
- Produktzustand/Verhalten (Fließfähigkeit, Viskosität, Partikel, Temperatur)
- Verpackungsformat und Größenbereich (Beutel/Flasche; Material & Siegelart)
- Füllbereich und Toleranz (z. B. 100–500 g, ±1–2 g)
- Zielleistung und tägliche Laufzeit
- Utilities (Spannung/Phasen/Frequenz, Druckluft, Hygienelevel)
- Fotos/Muster der Verpackung und Etikettanforderungen (falls nötig)
Typische Fehlerquellen
- Falscher Dosierer vs Produktverhalten (Bridging, Schaum, Empfindlichkeit)
- Staub kontaminiert die Siegelzone (Pulver)
- Unstete Zuführung ⇒ Gewichtsd drift und Takt-Schwankung
- Film/Siegel nicht kompatibel mit Temperatur oder Kontamination
- Stellfläche und Wartungszugang unterschätzt
Checkliste Werksabnahme (FAT)
- Testlauf mit Produkt (oder validiertem Ersatz) und Stabilität dokumentieren
- Gewichtsgenauigkeit bei verschiedenen Geschwindigkeiten prüfen
- Siegelqualität im Dauerlauf prüfen (Lecktest/Optik)
- Sicherheit prüfen (Not-Aus, Schutzhauben, Basisalarme)
- Testvideo und finale Konfigurationsliste zur Übergabe
Häufige Fragen
Reicht SAT allein?
Nein. FAT reduziert Risiken vor dem Versand.
Wie lange Lauf-Test?
Typisch 30–120 Minuten bei Ziel-Output.
Häufigster Fehler?
Unklare Qualitätskriterien und fehlende Dokumentation/Übergabe.
Unterstützung möglich?
Ja. Wir übersetzen Spezifikationen in messbare Checks und stimmen sie mit dem Lieferantenplan ab.