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SunGene
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Auswahlleitfaden

Pulverdosierung: wann Auger sinnvoll ist (und wann Volumen reicht)

Auger vs. Volumetrisch nach Fließverhalten, Staub, Genauigkeit und Stabilität auswählen.

Wenn Pulver nicht konstant fließt, driftet Volumen. Auger erhöht die Wiederholbarkeit.

Auger wählen wenn

  • Hohe Genauigkeit
  • Dichte schwankt/Bridging
  • Mehr Stabilität
  • Staubkontrolle

Daten für eine präzise Bewertung

  • Produktzustand/Verhalten (Fließfähigkeit, Viskosität, Partikel, Temperatur)
  • Verpackungsformat und Größenbereich (Beutel/Flasche; Material & Siegelart)
  • Füllbereich und Toleranz (z. B. 100–500 g, ±1–2 g)
  • Zielleistung und tägliche Laufzeit
  • Utilities (Spannung/Phasen/Frequenz, Druckluft, Hygienelevel)
  • Fotos/Muster der Verpackung und Etikettanforderungen (falls nötig)

Typische Fehlerquellen

  • Falscher Dosierer vs Produktverhalten (Bridging, Schaum, Empfindlichkeit)
  • Staub kontaminiert die Siegelzone (Pulver)
  • Unstete Zuführung ⇒ Gewichtsd drift und Takt-Schwankung
  • Film/Siegel nicht kompatibel mit Temperatur oder Kontamination
  • Stellfläche und Wartungszugang unterschätzt

Checkliste Werksabnahme (FAT)

  • Testlauf mit Produkt (oder validiertem Ersatz) und Stabilität dokumentieren
  • Gewichtsgenauigkeit bei verschiedenen Geschwindigkeiten prüfen
  • Siegelqualität im Dauerlauf prüfen (Lecktest/Optik)
  • Sicherheit prüfen (Not-Aus, Schutzhauben, Basisalarme)
  • Testvideo und finale Konfigurationsliste zur Übergabe

Häufige Fragen

Staub trotz Auger?

Möglich. Dichtung und Absaugung sind entscheidend.

Checkweigher nötig?

Empfohlen bei kritischer Genauigkeit.

Abrasive Pulver?

Verschleißfeste Teile und Ersatzteilplanung.

Mit VFFS kombinierbar?

Ja, sehr häufig.